(Rosbach v. d. Höhe).- Die FWG Rosbach/Rodheim begrüßt die Bereitschaft anderer Parteien, mit den heimischen Landwirten über die Auswirkungen der geplanten Grundsteuererhöhungen zu reden. Man sollte dabei aber auch nicht vergessen, sich zur eigenen Verantwortung für die missratene Grundsteuerreform der Landesregierung zu bekennen, da die Landwirte so weit überproportional belastet wurden. Freie Wähler-Vorsitzender Christian Lamping ruft in Erinnerung, dass dadurch Hofreiten und alte Scheunen wie Wohngebäude besteuert wurden. Die FWG habe sich bei der Abstimmung im Stadtparlament deshalb damals klar gegen diese Regelung ausgesprochen.
Für die Wählervereinigung gelte es darüber hinaus auch, zu einer weiteren Entlastung der Grundsteuerzahler beizutragen. Lamping nennt es in diesem Zusammenhang „völlig unverständlich“, warum der Magistrat bei der Neuordnung der Grundschulbetreuung einen Zuschuss von 20€ pro Kind und Monat gewähren wolle. Die FWG hält es für nicht vermittelbar, auf der einen Seite die Grundsteuern fast zu verdoppeln, um andererseits wieder Zuschüsse in erheblicher Höhe vorzusehen. Der Freie Wähler-Chef rechnet vor, dass man so Kosten von 123.000€ einsparen kann, die man deshalb bei der Grundsteuer gar nicht erst zu erheben brauche. So könne man z. B. auf die Zuschläge bei der Grundsteuer A völlig verzichten und auch bei der Grundsteuer B zu einer gewissen Einsparung kommen.
Der entsprechende Antrag der FWG liege jedenfalls auf dem Tisch und bedürfe `nur´ der Zustimmung einer Mehrheit der Stadtverordnetenversammlung. Lamping wörtlich: „Die Betreuung von Grundschulkindern ist keine kommunale Aufgabe und sollte deshalb auch nicht mit Zuschüssen unterstützt werden, mehr Realismus ist hier dringend nötig.“
Archiv des Monats: Februar 2026
FWG mit scharfer Kritik an Hessen Mobil: „Völlig aus dem Ruder gelaufener Gigantismus!“

Blick auf die jetzige Abzweigung zum Beinhardshof an der B455
(Rosbach v. d. Höhe).- Die FWG Rosbach/Rodheim übt scharfe Kritik an Hessen Mobil. Anlässlich einer Sitzung des Umwelt- und Planungsausschusses hatte die Straßenverkehrsbehörde ihre Planungen für die Umgestaltung des Abschnitts der B455 vom Rosbacher Knoten Süd bis zur Auffahrt der A5 vorgestellt.
Freie Wähler-Vorsitzender Christian Lamping kommentiert diese Präsentation mit beißender Ironie: „Es ist wohl absolut einmalig, mit einer Planung von 1300m Straßenneubau einen Betrag von 21 Mio. € sprichwörtlich `in den Sand zu setzen´“. Neben der im Prinzip angemessenen Verbreiterung der Straße auf vier Fahrspuren enthalte die Planung ein Brückenbauwerk, durch das eine Anbindung des Beinhardshofs erfolgen soll. Da sämtlichen landwirtschaftlichen Nutzfahrzeugen bis zum überbreiten und hohen Mähdrescher ein Passieren ermöglicht werden soll, entsteht eine derart `überzogene´ Planung. Die FWG fragt sich, warum nicht eine technisch viel einfachere und damit günstigere Anbindung an die Südumgehung über eine Zufahrt bei der REWE-Abfahrt oder die noch etwas weiter östlich gelegene Sandgrube Hett eingerichtet werden kann.
Lamping kann sich des Eindrucks nicht erwehren, dass man bei Hessen Mobil nicht besonders intensiv über diese Planung nachgedacht hat. Der FWG-Chef sieht einen `völlig aus dem Ruder gelaufenen Gigantismus´, der der Planungsbehörde zwar mit ziemlicher Sicherheit eine Erwähnung im Schwarzbuch des Bundes der Steuerzahler bescheren werde, aber sonst absolut `aus dem Rahmen falle´ und der Stadt keinerlei Nutzen bringe. Die Freien Wähler gehen davon aus, dass man mit den veranschlagten 21 Mio. € vermutlich bequem eine Elektrifizierung der Bahnstrecke von Friedberg nach Friedrichsdorf und damit eine Verlängerung der S5 bewerkstelligen könne.
Außerdem ignoriere die Planung die Bedürfnisse der Stadt Rosbach nahezu vollständig, da der an der B455 geplante Radweg jetzt durch Ober-Rosbach geführt werden soll und ein direktes Abzweigen der vom „Sang“-Zubringer kommenden Rechtsabbiegerspur auf die neue Zusatzspur der Bundesstraße nicht mehr möglich sei.
Freie Wähler-Vorsitzender Christian Lamping kommentiert diese Präsentation mit beißender Ironie: „Es ist wohl absolut einmalig, mit einer Planung von 1300m Straßenneubau einen Betrag von 21 Mio. € sprichwörtlich `in den Sand zu setzen´“. Neben der im Prinzip angemessenen Verbreiterung der Straße auf vier Fahrspuren enthalte die Planung ein Brückenbauwerk, durch das eine Anbindung des Beinhardshofs erfolgen soll. Da sämtlichen landwirtschaftlichen Nutzfahrzeugen bis zum überbreiten und hohen Mähdrescher ein Passieren ermöglicht werden soll, entsteht eine derart `überzogene´ Planung. Die FWG fragt sich, warum nicht eine technisch viel einfachere und damit günstigere Anbindung an die Südumgehung über eine Zufahrt bei der REWE-Abfahrt oder die noch etwas weiter östlich gelegene Sandgrube Hett eingerichtet werden kann.
Lamping kann sich des Eindrucks nicht erwehren, dass man bei Hessen Mobil nicht besonders intensiv über diese Planung nachgedacht hat. Der FWG-Chef sieht einen `völlig aus dem Ruder gelaufenen Gigantismus´, der der Planungsbehörde zwar mit ziemlicher Sicherheit eine Erwähnung im Schwarzbuch des Bundes der Steuerzahler bescheren werde, aber sonst absolut `aus dem Rahmen falle´ und der Stadt keinerlei Nutzen bringe. Die Freien Wähler gehen davon aus, dass man mit den veranschlagten 21 Mio. € vermutlich bequem eine Elektrifizierung der Bahnstrecke von Friedberg nach Friedrichsdorf und damit eine Verlängerung der S5 bewerkstelligen könne.
Außerdem ignoriere die Planung die Bedürfnisse der Stadt Rosbach nahezu vollständig, da der an der B455 geplante Radweg jetzt durch Ober-Rosbach geführt werden soll und ein direktes Abzweigen der vom „Sang“-Zubringer kommenden Rechtsabbiegerspur auf die neue Zusatzspur der Bundesstraße nicht mehr möglich sei.

Wie Hessen Mobil ausbauen möchte.