Ehrung für Paul Groetsch – FWG, OGV und SG Rodheim stiften Bäume

(Rodheim v. d. Höhe).- Der vor einem Jahr verstorbene Paul Groetsch wird von der FWG Rosbach/Rodheim, dem Obst- und Gartenbauverein und der SG Rodheim durch gemeinsam gestiftete Bäume posthum geehrt.
Für die Freien Wähler führt Vorsitzender Christian Lamping aus, dass Groetsch wie kein anderer sinnbildlich für den von US-Präsident John F. Kennedy geprägten Satz „Fragt nicht, was euer Land für euch tun kann – fragt, was ihr für euer Land tun könnt.“ stehe. Der Verstorbene habe sich außerordentlich und auf vielfältige Weise für die FWG engagiert, ob in der Stadtverordnetenversammlung, als Fraktionsvorsitzender oder im Magistrat.
Wolfgang Schäfer vom Obst- und Gartenbauverein in Rodheim ergänzt, dass Groetsch sich jahrelang auch als aktives Mitglied im Verein eingebracht habe.
Seitens der SG Rodheim beschreibt Wolfgang Lingenau ebenfalls ein starkes Engagement: Der Geehrte sei als Übungsleiter und im Ältestenrat immer für die SG dagewesen.
Rodheims Ortsvorsteher Rainer Schaub als Initiator des Projekts verweist auf die im Park, am Bürgerhaus sowie am Schwimmbad stehenden und mit einer Plakette versehenen Bäume, die mit dem Bauhof ausgesucht und von den Mitarbeitern gepflanzt wurden. Groetsch habe sich eine derartige Erinnerung gewünscht und er selbst sei froh, an der Realisierung dieses Vorhabens mitgewirkt zu haben.
Alle drei Vereine bedanken sich bei den Mitarbeitern des Bauhofs für die aktive Unterstützung bei diesem Projekt.

Ortsvorsteher Rainer Schaub, SG-Urgestein Wolfgang Lingenau und OGV-Schatzmeister Wolfgang Schäfer vor einem der gestifteten Bäume am Schwimmbad

FWG mit neuer Mannschaftsaufstellung – „gute Mischung aus bewährten Köpfen und jungen Kreativen“

Die FWG Rosbach/Rodheim hat ihre Fraktion in der Stadtverordnetenversammlung neu konstituiert und stellt die Mitglieder und deren Aufgaben neu vor: FWG-Vorsitzender Christian Lamping spricht von einer „guten Mischung aus bewährten Köpfen und jungen Kreativen“, die in den kommenden fünf Jahren wieder bürgernahe Politik in enger Abstimmung mit den Rosbachern und Rodheimern durchsetzen wollen.
Lamping selbst hat erneut den Fraktionsvorsitz übernommen und wird die Freien Wähler im Haupt- und Finanzausschuss vertreten. Gerald Harff wurde in der Eröffnungssitzung des Stadtparlaments wieder in den Magistrat gewählt, um dort die Ideen der FWG in die Stadtregierung einzubringen.
In gleicher Sitzung erfolgte auch die erneute Bestätigung des Rodheimer Ortsvorstehers Rainer Schaub als stellvertretender Stadtverordnetenvorsteher.
Die Stadtverordnete Beate Karschny wird die Freien Wähler im Umwelt- und Planungsausschuss repräsentieren und dort für die Politik der Fraktion werben.
Als Nachrücker für Gerald Harff komplettiert FWG-Urgestein Gerhard Metzger das Team. Metzger, der eigentlich mit seiner Kandidatur nur die Position der Freien Wähler in Nieder-Rosbach stärken wollte, wurde von den Bürgern mit dem fünftbesten Ergebnis ausgestattet und sagt deshalb: „Da konnte ich gar nicht anders, als das Mandat anzunehmen.“
Ein neues Gesicht präsentiert man mit dem Bundesbankbeamten Sascha Mengel, der überraschend als fachlich versierter Bürger in die Betriebskommission gewählt wurde.
Ein mittlerweile bekannter Name dürfte dem FWG-Bürgerbeauftragte Andreas Kirschner gehören, der sich weiterhin um die Belange der Rosbacher und Rodheimer Einwohner kümmern wird.
Letzter Teilnehmer der Runde ist der langjährige Stadtverordnete Walter Soff, der die Fraktion als beratendes Mitglied unterstützen wird.
Allen gemeinsam ist der uneigennützige Einsatz für die Interessen der Bürger, die man auch weiterhin zur Richtschnur des Handelns des Freien Wähler machen werde.

Das neue Team der FWG: Gerald Harff, Andreas Kirschner, Beate Karschny, Christian Lamping, Gerhard Metzger, Rainer Schaub, Sascha Mengel und Walter Soff (von links)

„Wieder die Besten für Rodheim“ – FWG stellt Kandidaten für Rodheimer Ortsbeirat vor

Die `besten für Rodheim´: Sascha Mengel, Rainer Schaub (stehend, von links), Walter Soff, Beate Karschny (sitzend, von links)

Die `besten für Rodheim´: Sascha Mengel, Rainer Schaub (stehend, von links), Walter Soff, Beate Karschny

(Rosbach v. d. Höhe).- Die Freien Wähler haben ihre Kandidaten für den Rodheimer Ortsbeirat vorgestellt: Spitzenkandidat ist der 77jährige Ortsvorsteher und `Bürgermeister´ Rainer Schaub. Schaub, der beruflich als Bankkaufmann tätig war, ist mittlerweile in seiner vierten Amtszeit als Vorsitzender des Rodheimer Ortsbeirats.

Als Familienmensch, passionierter Sänger in zwei Chören und Hundeliebhaber bringt er außerdem 10 Jahre Tätigkeit als Stadtverordneter mit. Stetes Engagement, Kompetenz und Zuverlässig zeichnen ihn aus, um die Anliegen der Bürgerinnen und Bürger voranzubringen und Rodheim aktiv zu gestalten.

Platz 2 der FWG-Liste wird von dem Bundesbankbeamten Sascha Mengel (42) eingenommen. Als Vater von drei Kindern liegen ihm die Belange von Familien besonders am Herzen. Dazu zählt er gute Betreuungsangebote, sichere Schulwege und zuverlässige Beförderungsmöglichkeiten zu weiterführenden Schulen. Auch die Förderung des Kultur- und Vereinslebens ist ein zentraler Baustein für ihn, denn in den Vereinen und bei Veranstaltungen kommen Bürgerinnen und Bürger aus allen Ortsteilen zusammen, so dass eine starke Gemeinschaft entsteht.

 

Der ehemalige Feuerwehrbeamte Walter Soff (73) ist der nächste Bewerber der Freien Wähler. Der langjährige Vorsitzende, Stadtverordnete und Ausschussvorsitzende ist „nur“ noch Landwirt aus Leidenschaft. Der Erhalt der gewachsenen Kulturlandschaft, genauso wie der Streuobstwiesen in und um Rodheim hat für ihn eine besonders große Bedeutung und liegt ihm sehr am Herzen. Deshalb engagiert er sich auch im Obst- und Gartenbauverein Rodheim.
Auf Platz 4 der Liste folgt die 62jährige Beate Karschny, die als Tierärztin und Kräuterpädagogin tätig ist. Am wichtigsten ist ihr der Schutz der Bürger durch den Erhalt der Umwelt. Sie möchte mit kühlen Inseln die heißen Sommer für die Rodheimer lebenswerter machen, z.B. durch Begrünung und Beschattung von freien Flächen aller Art. Wichtig für sie sind entsiegelte Flächen als Beitrag zum Hochwasserschutz, zum Grundwassererhalt und der Schaffung von Versickerungsflächen zur Entlastung des Kanalsystems. Sie engagiert sich außerdem für angemessenen Wohnraum.
Allen FWG-Kandidaten gemeinsam ist die Forderung nach besseren ÖPNV-Verbindungen für Rodheim; die ständige Misere bei Start auf der Bahnstrecke zwischen Friedberg und Friedrichsdorf habe überdeutlich aufgezeigt, dass es kaum Alternativen gibt. Die Freien Wähler fordern deshalb eine Zusammenführung der Buslinien nach Bad Nauheim und nach Karben, um so ein besseres Angebot in Rodheim zu erhalten.