„Strikt gegen A5-Ausbau“ – FWG präsentiert Plakate zur Verkehrsthematik

(Rosbach v. d. Höhe).- Die FWG Rosbach/Rodheim hat jüngst ihre Plakate zur Verkehrspolitik im Kommunalwahlkampf vorgestellt.

FWG-Vorsitzender Christian Lamping und Schatzmeister Gerald Harff präsentieren die Wahlplakate zur Verkehrssituation

Freie Wähler-Chef Christian Lamping erläutert, dass die FWG strikt gegen den derzeit diskutierten Ausbau der Autobahn A5 ist. Diese Maßnahme fresse Ressourcen und Geld und diene letztlich nur dem Pendlerverkehr.
Gerade die vielen Brücken, die verbreitert werden müssten, machen dies extrem teuer, über eine Milliarde € müsse für die Strecke vom Frankfurter Kreuz bis zur Abfahrt Friedberg aufgewendet werden. Die Freien Wähler fordern eine Umstrukturierung der dafür vorgesehenen Mittel in den weiteren Ausbau des ÖPNV. Die Erfahrungen aus den Vereinigten Staaten und Kanada zeigten überdeutlich, wohin ein immer stärkerer Autobahnausbau führe. Die Nachfrage nehme derart stark zu, dass man gleich den nächsten Ausbauschritt in Auftrag geben könne. Dieser verhängnisvolle Kreislauf müsse  durchbrochen werden.
Lamping wirft auch die Frage auf, was mit den ganzen zusätzlichen PKWs im Rhein-Main-Gebiet passiere, da die Stadt Frankfurt fortlaufend ihr Parkplatzangebot reduziere und die Folgen für Rosbach schon heute gravierend sind. In der Hauptverkehrszeit dauere es sehr lange, um die B455 überquerend von einem der Stadtteile in den anderen zu gelangen. Vollends unmöglich werde das, wenn die A5 unfall- oder staubedingt „„dicht“ sei, dann ist Chaos vorprogrammiert.

Stattdessen wäre es dringend geboten, dem Ausbau des Rodheimer Bahnhofs mit einem Ausweichgleis weitere Taten folgen zu lassen: Die FWG möchte hier die schnellstmögliche Umsetzung des dann möglichen generellen Halbstundentakts mit Verdichtung auf eine Viertelstunde in der Hauptverkehrszeit.

Als dringend notwendig dafür sieht Lamping eine Neuausschreibung der Verkehrsleistungen auf der Strecke Friedrichsdorf – Friedberg: „Der Betreiber „Start“ hat in den letzten Jahren `eindrucksvoll´ bewiesen, dass er nicht einmal ansatzweise in der Lage war, den bestehenden Fahrplan umsetzen. Wie soll das dann mit einem stark verdichteten Takt funktionieren?“

Mittelfristig möglich erscheine ein Ersatz der derzeitigen Dieseltriebzüge durch eine Verlängerung der S5 bis nach Friedberg. Dies wäre aus der Perspektive der Freien Wähler sehr zu begrüßen, entfiele doch dann das leidige und verspätungsanfällige Umsteigen in Friedrichsdorf.

„Wieder die Besten für Ober-Rosbach“ – FWG stellt Kandidaten für Ober-Rosbacher Ortsbeirat vor

Die Kandidaten der FWG Rosbach/Rodheim für den Ortsbeirat in Ober-Rosbach.

Die Besten für Ober-Rosbach: Christian Lamping, Andreas Kirschner (hinten, von links), Gerd Merkel und Gerald Harff (vorne, von links)

(Rosbach v. d. Höhe).- Die Freien Wähler haben ihre Kandidaten für den Ober-Rosbacher Ortsbeirat vorgestellt: Angeführt wird die Liste vom 54jährigen Ortsvorsteher Christian Lamping. Lamping, der beruflich als Lehrer tätig ist, wurde in der jetzigen Wahlperiode bereits zum fünften Mal Ortsvorsteher. Wichtig für ihn ist der intensive Austausch mit den Vereinen, deren Feste und Feiern einen zentralen Bestandteil Ober-Rosbachs ausmachen. Dazu gehörten der Förderverein der Freiwilligen Feuerwehr mit dem Kapersburg-Fest am 1. Mai sowie der Karnevalverein Hasenspringer, die LollyPops der TGO und der FC Ober-Rosbach, die zusammen das Altstadtfest ausrichten. Genannt werden müsse außerdem der Obst- und Gartenbauverein mit dem Apfelfest und wiederum der FCO mit dem `Vatertagsfest´.

All diese Feste sind nicht selbstverständlich, sondern es gäbe sie nur aufgrund des starken persönlichen Engagements der Vereinsmitglieder. Für Lamping, der sich dabei auch immer wieder persönlich einbringt, ist dies entscheidend: Die Vereine müssen sich der Unterstützung des Ortsbeirats und der Verwaltung sicher sein, um die Mitglieder immer wieder neu zu ihrem starken Engagement zu motivieren.

Auf Platz 2 der FWG-Liste folgt der 58jährige Lagerist Andreas Kirschner. Er möchte sich für die Belange der Bürger in Ober-Rosbach einsetzen und als direkter Ansprechpartner und Bürgerbeauftragter zur Verfügung stehen. Besonders wichtig sind für ihn die Themen Stadtentwicklung, Soziales und Familie, Umwelt sowie Verkehr und Straßen.

Der Diplom-Ingenieur Gerald Harff (63) ist der nächste Bewerber der Freien Wähler. Der passionierte Radfahrer unterstützt das Leben in einer Stadt, welche den Menschen in den Mittelpunkt stellt, in der man gerne lebt und arbeitet. In einer Stadt, in der der Plausch mit dem Nachbarn das wichtigste soziale Netzwerk ist. In einer Stadt, in der das tägliche fußläufig, der Nachbarort mit dem Rad und alles andere mit dem ÖPNV gut erreichbar ist. Dafür wirkt er gerne.

Platz 4 der Liste nimmt der dreiundsechzigjährige Gerd Merkel ein, der ehemalige Leiter der Arbeitsvermittlung im Jobcenter des Hochtaunuskreises betont die Rolle der Ober-Rosbacher Vereine. Sie sind wichtig für soziale Kontakte und Teilhabe aller Bürgerinnen und Bürger am gesellschaftlichen Leben. Mit einer sinnvollen Freizeitgestaltung tragen sie zu einem lebenswerten Rosbach bei und sind der „Kitt“ in der Gemeinschaft. Sie zu fördern, hat für ihn persönlich Priorität.
Allen Bewerbern gemeinsam ist die Forderung nach einer schnellen Realisierung eines neuen Treffpunkts in der KiTa `Brüder-Grimm´ damit anstelle des Alten Rathauses bald eine neue Begegnungsstätte mit Nutzungsmöglichkeiten für Vereine und private Feiern zur Verfügung steht.

„Wieder die Besten für Rodheim“ – FWG stellt Kandidaten für Rodheimer Ortsbeirat vor

Die `besten für Rodheim´: Sascha Mengel, Rainer Schaub (stehend, von links), Walter Soff, Beate Karschny (sitzend, von links)

Die `besten für Rodheim´: Sascha Mengel, Rainer Schaub (stehend, von links), Walter Soff, Beate Karschny

(Rosbach v. d. Höhe).- Die Freien Wähler haben ihre Kandidaten für den Rodheimer Ortsbeirat vorgestellt: Spitzenkandidat ist der 77jährige Ortsvorsteher und `Bürgermeister´ Rainer Schaub. Schaub, der beruflich als Bankkaufmann tätig war, ist mittlerweile in seiner vierten Amtszeit als Vorsitzender des Rodheimer Ortsbeirats.

Als Familienmensch, passionierter Sänger in zwei Chören und Hundeliebhaber bringt er außerdem 10 Jahre Tätigkeit als Stadtverordneter mit. Stetes Engagement, Kompetenz und Zuverlässig zeichnen ihn aus, um die Anliegen der Bürgerinnen und Bürger voranzubringen und Rodheim aktiv zu gestalten.

Platz 2 der FWG-Liste wird von dem Bundesbankbeamten Sascha Mengel (42) eingenommen. Als Vater von drei Kindern liegen ihm die Belange von Familien besonders am Herzen. Dazu zählt er gute Betreuungsangebote, sichere Schulwege und zuverlässige Beförderungsmöglichkeiten zu weiterführenden Schulen. Auch die Förderung des Kultur- und Vereinslebens ist ein zentraler Baustein für ihn, denn in den Vereinen und bei Veranstaltungen kommen Bürgerinnen und Bürger aus allen Ortsteilen zusammen, so dass eine starke Gemeinschaft entsteht.

 

Der ehemalige Feuerwehrbeamte Walter Soff (73) ist der nächste Bewerber der Freien Wähler. Der langjährige Vorsitzende, Stadtverordnete und Ausschussvorsitzende ist „nur“ noch Landwirt aus Leidenschaft. Der Erhalt der gewachsenen Kulturlandschaft, genauso wie der Streuobstwiesen in und um Rodheim hat für ihn eine besonders große Bedeutung und liegt ihm sehr am Herzen. Deshalb engagiert er sich auch im Obst- und Gartenbauverein Rodheim.
Auf Platz 4 der Liste folgt die 62jährige Beate Karschny, die als Tierärztin und Kräuterpädagogin tätig ist. Am wichtigsten ist ihr der Schutz der Bürger durch den Erhalt der Umwelt. Sie möchte mit kühlen Inseln die heißen Sommer für die Rodheimer lebenswerter machen, z.B. durch Begrünung und Beschattung von freien Flächen aller Art. Wichtig für sie sind entsiegelte Flächen als Beitrag zum Hochwasserschutz, zum Grundwassererhalt und der Schaffung von Versickerungsflächen zur Entlastung des Kanalsystems. Sie engagiert sich außerdem für angemessenen Wohnraum.
Allen FWG-Kandidaten gemeinsam ist die Forderung nach besseren ÖPNV-Verbindungen für Rodheim; die ständige Misere bei Start auf der Bahnstrecke zwischen Friedberg und Friedrichsdorf habe überdeutlich aufgezeigt, dass es kaum Alternativen gibt. Die Freien Wähler fordern deshalb eine Zusammenführung der Buslinien nach Bad Nauheim und nach Karben, um so ein besseres Angebot in Rodheim zu erhalten.