(Rosbach v. d. Höhe).- Die Freien Wähler haben ihre Kandidaten für den Rodheimer Ortsbeirat vorgestellt: Spitzenkandidat ist der 77jährige Ortsvorsteher und `Bürgermeister´ Rainer Schaub. Schaub, der beruflich als Bankkaufmann tätig war, ist mittlerweile in seiner vierten Amtszeit als Vorsitzender des Rodheimer Ortsbeirats.
Als Familienmensch, passionierter Sänger in zwei Chören und Hundeliebhaber bringt er außerdem 10 Jahre Tätigkeit als Stadtverordneter mit. Stetes Engagement, Kompetenz und Zuverlässig zeichnen ihn aus, um die Anliegen der Bürgerinnen und Bürger voranzubringen und Rodheim aktiv zu gestalten.
Platz 2 der FWG-Liste wird von dem Bundesbankbeamten Sascha Mengel (42) eingenommen. Als Vater von drei Kindern liegen ihm die Belange von Familien besonders am Herzen. Dazu zählt er gute Betreuungsangebote, sichere Schulwege und zuverlässige Beförderungsmöglichkeiten zu weiterführenden Schulen. Auch die Förderung des Kultur- und Vereinslebens ist ein zentraler Baustein für ihn, denn in den Vereinen und bei Veranstaltungen kommen Bürgerinnen und Bürger aus allen Ortsteilen zusammen, so dass eine starke Gemeinschaft entsteht.
Der ehemalige Feuerwehrbeamte Walter Soff (73) ist der nächste Bewerber der Freien Wähler. Der langjährige Vorsitzende, Stadtverordnete und Ausschussvorsitzende ist „nur“ noch Landwirt aus Leidenschaft. Der Erhalt der gewachsenen Kulturlandschaft, genauso wie der Streuobstwiesen in und um Rodheim hat für ihn eine besonders große Bedeutung und liegt ihm sehr am Herzen. Deshalb engagiert er sich auch im Obst- und Gartenbauverein Rodheim.
Auf Platz 4 der Liste folgt die 62jährige Beate Karschny, die als Tierärztin und Kräuterpädagogin tätig ist. Am wichtigsten ist ihr der Schutz der Bürger durch den Erhalt der Umwelt. Sie möchte mit kühlen Inseln die heißen Sommer für die Rodheimer lebenswerter machen, z.B. durch Begrünung und Beschattung von freien Flächen aller Art. Wichtig für sie sind entsiegelte Flächen als Beitrag zum Hochwasserschutz, zum Grundwassererhalt und der Schaffung von Versickerungsflächen zur Entlastung des Kanalsystems. Sie engagiert sich außerdem für angemessenen Wohnraum.
Allen FWG-Kandidaten gemeinsam ist die Forderung nach besseren ÖPNV-Verbindungen für Rodheim; die ständige Misere bei Start auf der Bahnstrecke zwischen Friedberg und Friedrichsdorf habe überdeutlich aufgezeigt, dass es kaum Alternativen gibt. Die Freien Wähler fordern deshalb eine Zusammenführung der Buslinien nach Bad Nauheim und nach Karben, um so ein besseres Angebot in Rodheim zu erhalten.