CDU und FWG: erfolgreicher Bürgermeister mit einstimmig beschlossenem Haushalt

Erwartungsgemäß positiv sehen Rosbachs CDU und FWG die einstimmig beschlossene Haushaltssatzung für 2022 und das Investitionsprogramm für die kommenden Jahre. Nach den Worten von CDU-Fraktionschef Jörg Egerter und FWG-Fraktionsvorsitzendem Christian Lamping zeige das einstimmige Votum der Stadtverordneten (lediglich die FDP hatte sich bei der Abstimmung enthalten), dass Bürgermeister Maar einen guten und ausgewogenen Haushalt vorgelegt habe, der Mittel für wichtige Investitionsmaßnahmen wie beispielsweise das neue Sportzentrum an der Eisenkrain in Ober-Rosbach enthalte. Auch die Planungen für die neue KiTa in Rodheim wurden mit dem gleichen beeindruckenden Ergebnis „auf die Schiene gesetzt“. „Steffen Maar ist ein Bürgermeister, der die Themen anpackt und das Miteinander sucht. Das ist sein Erfolgsrezept“, so Egerter und Lamping.

Nach dem Motto „Gutes besser Machen“ hatten CDU und FWG bei dem 30 Millionen Haushalt geringfügigen Änderungsbedarf gesehen. Eine Arbeitsgruppe beider Fraktionen hatte Einsparmöglichkeiten und Vorschläge für die Umsetzung eines Streuobstwiesenkonzepts und verstärkter Renaturierungsprojekte bei den Bachläufen erarbeitet. Dadurch sollen zukünftig Ausgleichsmaßnahmen und die Generierung von Öko-Punkten auch im Rosbacher und Rodheimer Gemarkungsgebiet möglich werden. Besonders zufrieden sind Egerter und Lamping, dass die übrigen Fraktionen den von Christdemokraten und Freien Wählern zusammen erarbeiteten Änderungsvorschlägen mit teils großen Mehrheiten zugestimmt haben. Die beiden Fraktionsvorsitzenden danken den anderen Fraktionen für die konstruktiv-kritische Diskussion in der Stadtverordnetenversammlung und die Zustimmung zu den gemeinsamen Vorschlägen.

CDU und FWG Fraktionsmitglieder besuchen „Referenzkita“ in Schwalbach am Taunus

Referenzkita in Schwalbach

In den letzten Wochen wurde intensiv der Neubau einer zusätzlichen Kita in Rodheim in den Ausschüssen behandelt. Das Ziel dieser Beratungen ist eine finale Entscheidung zur Bauweise in der kommenden Stadtverordnetenversammlung am 22.02.2022 um 20 Uhr im BGH Rodheim.

Im Zuge der letzten Beratungen in der gemeinsamen Sitzung des HAFI- und UMPLA-Ausschusses zu diesem Thema entwickelten der stellvertretende CDU-Vorsitzende Stephan Schmidthals und FWG-Stadtverordneter Heiko Blecher gemeinsam die Idee zum Besuch einer Referenzkita des planenden Architekturbüros. Schmidthals konnte einen kurzfristigen Termin der Anlage „Am Park“ in Schwalbach am Taunus organisieren, die 2018 neu bezogen wurde. Neben Schmidthals und Blecher nahm auch Katharina Schäfer (CDU) am Besuch teil.

links FWG Fraktionsmitglied Heiko Blecher und rechts CDU Fraktionsmitglied Katharina Schäfer

Das Ziel dieses fraktionsübergreifenden Termins war, sich vor Ort ein Bild von der Raumaufteilung bis hin zu vielen weiteren Details zu machen, die den Kommunalpolitikern bisher immer nur in Plänen und Präsentationen dargestellt wurden.

Auf Grund des 90minütigen Rundgangs durch das Gebäude und des intensiven Austauschs mit der Kitaleiterin konnten wichtige Erkenntnisse mitgenommen werden. Diese werden in den beiden Fraktionen nun intensiv beraten und dienen zur Meinungsfindung für das große Bauprojekt der Stadt Rosbach.

Schaub und Lamping: „Angebote der Sparkasse nutzen!“

FWG-Fraktionschef Christian Lamping und Ortsvorsteher Rainer Schaub (von links) vor der Sparkassenfiliale in Rodheim

FWG erwartet sonst weitere Einschränkungen

(Rodheim.-) Die FWG Rosbach/Rodheim fordert die Rodheimer Bevölkerung auf, die seitens der Sparkasse geschaffenen Alternativangebot auch aktiv zu nutzen, da sonst über kurz oder lang weitere Einschränkungen drohen würden. Ortsvorsteher Rainer Schaub und FWG-Fraktionschef Christian Lamping befürchten genau das, da die Sparkasse ganz ähnliche Argumente bemüht habe, um die Schließung der Geschäftsstelle zu begründen.

Die FWG hatte zwischenzeitlich eine Anfrage an den Magistrat in die Stadtverordnetenversammlung eingebracht, in deren Beantwortung Bürgermeister Steffen Maar die alternativen Möglichkeiten für die Kunden des Instituts vorgestellt hatte: So biete man an, Beratungsgespräche zukünftig auch bei den Kunden durchzuführen und `Menschen, die auf Hilfe angewiesen sind´ kostenlos bis zu zweimal im Monat Geld und Auszüge vorbeizubringen oder Überweisungen abzuholen. Die Freien Wähler hoffen, dass der Begriff „Hilfsbedürftigkeit“ seitens der Sparkasse großzügig interpretiert werde und dass es eine ehrliche Bereitschaft der Bank gäbe, die Angebote auch dauerhaft aufrecht zu erhalten.

Umso wichtiger ist für Schaub und Lamping dann auch, dass die Bürger die Angebote wirklich auch verstärkt nutzen, um nicht in eine „Spirale immer weitergehender Einschränkungen“ zu fallen. Die FWG kündigt an, dass sie die weitere Entwicklung im Auge behalten und der Sparkasse bei den geplanten Maßnahmen auf die Finger schauen werde.