FWG wieder in Ober-Rosbach unterwegs

`Wo drückt der Schuh?´ zum sechsten

(Rosbach v. d. Höhe).- `Wo drückt der Schuh?´ fragt die FWG Rosbach/Rodheim wieder die Ober-Rosbacher. Am Samstag, den 9. August geht es um 14:00 Uhr am Parkplatz vor dem Ober-Rosbacher Friedhof los, nach ca. einer Stunde soll es am Teichgelände eine Aussprache geben.
Die Interessen und Belange der Bürger werden dabei wieder im Mittelpunkt stehen, da die Teilnehmer die Ziele der Begehung festlegen können, um Lob oder Kritik bei den Freien Wählern unterbringen zu können.

fünfte Ortsbegehung `Wo drückt der Schuh?´ – FWG erneut in Nieder-Rosbach

(Rosbach v. d. Höhe).- `Wo drückt der Schuh?´ heißt es wieder bei der FWG Rosbach/Rodheim. Diesmal geht es erneut nach Nieder-Rosbach, am Samstag, den 26. Juli trifft man sich um 14:00 Uhr am Eingang des NORMA-Markts, nach etwa einer Stunde ist eine Aussprache am Ahornplatz geplant.
Auch hier wird es wieder um die Interessen und Belange der Bürger gehen, die die Ziele der Ortsbegehung bestimmen können, um Kritik oder auch Lob bei den Ortspolitikern loswerden zu können.

„Bürgerinteressen sind in Rosbach nicht gefragt“

FWG und IG Hopfengärten enttäuscht über andere Fraktionen
(Rosbach v. d. Höhe).- Enttäuscht reagieren die Freien Wähler und die Interessengemeinschaft `Alte Hopfengärten´ auf den in der Stadtverordnetenversammlung erfolgten Beschluss des Bebauungsplans. (Wir berichteten mehrfach.)

Es sei zwar erfreulich, dass man drei Grünen-Vertreter beim Ortstermin am vergangenen Wochenende habe überzeugen können, die Planung ebenfalls abzulehnen, es irritiere aber doch sehr, dass keine Fraktion mit nur einem Wort auf die zentralen Ablehnungsgründe von IG und FWG eigegangen sei.
Freie Wähler-Fraktionsvorsitzender Christian Lamping hatte in seinem Beitrag im Stadtparlament betont, wie wichtig im Moment die Schaffung zusätzlicher Grünflächen ist, um noch höheren Temperaturen im Sommer entgegenzuwirken. Die Stadt selbst habe dies bei den ersten Planungen für das Baugebiet „Belgesbaum“ in Rodheim bereits eindrucksvoll berücksichtigt, aber für die Situation in Ober-Rosbach scheine das Gegenteil zu gelten: Der Stadtverordnetenbeschluss lege `wortwörtlich die Axt´ an den wertvollen alten Baumbestand, der bisher eine wichtige ökologisch Nische darstellt.

„Noch“ die grüne Lunge Rosbachs – die `alten Hopfengärten´ aus ungewohnter Perspektive

„Statt die Probleme ernst zunehmen, tun die übrigen Fraktionen so, als gebe es sie gar nicht. Man hat fast den Eindruck, als befände sich Ober-Rosbach auf einem anderen Planeten, wo die Klimaerwärmung keine Schwierigkeit darstellt“, so Lamping wörtlich.
Claudia Reimer von der Interessengemeinschaft ergänzt, dass vielen Ober-Rosbachern noch gar nicht bewusst ist, wie schwerwiegend der Verlust der Hopfengärten wirklich sei, da die kühlende Wirkung in den Sommermonaten ja im Moment eine `Selbstverständlichkeit´ darstelle, die aber mit der künftigen Bebauung wegfalle.
Reimer betont, dass sich die IG mit ihren 100 Unterstützern von der städtischen Politik größtenteils nicht ernstgenommen fühle, da sich trotz zahlreicher Gespräche der Eindruck verfestigt habe, die „Bebauung solle jetzt durchgedrückt werden, komme was da wolle. Es ist für uns ein Rätsel, wie die Rosbacher Parteien vor diesem Hintergrund und der anstehenden Kommunalwahl neue Mitglieder gewinnen wollen, wenn die Interessen der Bürger derart mit Füssen getreten werden.“ Die Interessengemeinschaft bedanke sich deshalb ausdrücklich bei der FWG und den drei Grünen-Stadtverordneten für die Unterstützung ihrer Anliegen.