FWG befürchtet Schließung der Sparkasse in Rodheim

Lamping: „Das ist der falsche Weg!“

Aufgeschreckt durch die Schließung der Sparkassen-Filiale in Dorheim, meldet sich die FWG Rosbach/Rodheim zu Wort, die eine ähnliche Maßnahme auch für Rodheim befürchtet. Fraktionsvorsitzender Christian Lamping sieht die Gefahr eines immer stärker um sich greifenden, schleichenden Aussterbens des Stadtteils, wenn es wirklich zu diesem Schritt kommen sollte, er kritisiert die Sparkassen-Leitung mit deutlichen Worten: „Sich immer weiter zurückzuziehen, Filialen zu schließen und Leistungen immer weiter abzubauen, ist eindeutig der falsche Weg. Die regionale Präsenz in der Fläche ist die große Stärke der Sparkassen, in der Konkurrenz mit der xyz-Online-Bank werde man dagegen immer den kürzeren ziehen, da diese Institute eben gar keine Geschäftsstellen unterhielten und so immer günstiger sein könnten.“

Lamping kündigt an, dass die Freien Wähler eine Initiative in der Stadtverordnetenversammlung starten würden, um eine mögliche Schließung schon von vorneherein zu verhindern. Rodheims Ortsvorsteher Rainer Schaub ruft die Bürger und Sparkassen-Kunden auf, ihrerseits aktiv zu werden und durch Protestbriefe an die Sparkassen-Leitung, Leserbriefe und das Aufgreifen kreativer Ideen Unterstützung zu signalisieren, so dass man hoffentlich von eventuellen Planungen auch wieder Abstand nehmen werde.

Gute Gespräche in Rosbach

FW-Bundestagskandidat Cenk Gönül (zweiter von links) im Gespräch mit Rosbacher Bürgern, darunter Ober-Rosbachs Ortsvorsteher Christian Lamping (ganz links) und der Rodheimer `Bürgermeister´ Rainer Schaub (zweiter von rechts)

Freie Wähler Bundestagskandidat Cenk Gönül zieht Bilanz

Freie Wähler Bundestagskandidat Cenk Gönül zieht eine positive Bilanz seiner bisherigen Wahlkampftermine auf dem Rosbacher Bauernmarkt. „Ich habe gute Gespräche mit vielen Bürgern geführt, darunter auch die Ortsvorsteher Rainer Schaub (Rodheim) und Christian Lamping (Ober-Rosbach)“, so der Kreistagsabgeordnete bilanzierend. Der Rosbacher Bauernmarkt hat nach Gönüls Meinung eine einzigartige, fast familiäre Atmosphäre, die zahlreiche Begegnungen mit Interessierten möglich mache.

Die FWG Rosbach/Rodheim kündigt deswegen an, dass Gönül auch am kommenden Freitag, dem 24. September wieder auf dem Bauernmarkt sein werde. Von 15:00 bis 17:30 Uhr werde er dort für Gespräche mit interessierten Rosbacher Bürgern zur Verfügung stehen.

Freie Wähler wollen regionale Wertschöpfung stärken

Beim Anstoßen mit Apfelmost, Marktmeister Norbert Schön, Bundestagskandidat Cenk Gönül, FWG Fraktionsvorsitzender Christian Lamping (von links)

Bundestagskandidat Cenk Gönül und Marktmeister Norbert Schön im Gespräch

Die FWG Rosbach/Rodheim will die regionale Wertschöpfung und die Direktvermarktung von Lebensmitteln stärken und unterstützen. Freie Wähler-Fraktionsvorsitzender Christian Lamping war deshalb jüngst zu einem Gespräch mit Marktmeister Norbert Schön und dem Bundestagskandidaten Cenk Gönül auf den Bauernmarkt gekommen. Gönül lobte dabei das von Christina und Norbert Schön seit zwanzig Jahren immer weiter entwickelte Konzept einer Direktvermarktung von regional erzeugten Lebensmitteln auf dem Rosbacher Bauernmarkt. Mehr und mehr Landwirte merkten, dass sie mit der Direktvermarktung einen enormen Beitrag zum Erhalt der familiengeführten, bäuerlichen Landwirtschaft leisten könnten und so auch die Lebensmittelverschwendung eindämmen könnten.

Marktmeister Norbert Schön, der ebenfalls auf den Märkten in Bad Vilbel und Florstadt aktiv ist, sieht eine stärker zunehmende Resonanz aus der Bevölkerung, die die Märkte immer attraktiver mache, dazu komme auch das Bewusstsein, mit dem Bezug direktvermarkteter Lebensmittel nicht nur dem eigenen Körper etwas gutes zu tun, sondern auch einen wichtigen Beitrag zum Umweltschutz und dem Naturerhalt zu leisten, da die regionale Wertschöpfung lange Transportwege vermeide.

Fraktionsvorsitzender Lamping betont in diesem Zusammenhang: „Die Aufbauarbeit von Christina und Norbert Schön hat dazu geführt, dass der Bauernmarkt zu einer Rosbacher Institution geworden ist, die auch ein Vorbild für die Direktvermarktung und regionale Wertschöpfung andernorts darstellt. Wir hoffen, dass dieses Beispiel weiter Schule macht.“