„Wieder die Besten für die Wetterau“ – FWG stellt Kandidaten für den Wetterauer Kreistag vor

Die Besten für die Wetterau: Christian Lamping, Rainer Schaub (hinten, von links), Andreas Kirschner und Beate Karschny

(Rosbach v. d. Höhe).- Die FWG Rosbach/Rodheim hat ihre Kandidaten für den Wetterauer Kreistag vorgestellt: Auf Platz 9 der Kreistagsliste der Freien Wähler steht der FWG-Vorsitzende Christian Lamping. Der 54jährige Lehrer will im Kreistag seinen Beitrag dazu leisten, dass ein Ausbau der A5 verhindert werden kann und die eingesparten Gelder dem ÖPNV zu Gute kommen. Als vordringlich sieht er die Elektrifizierung der RB16 zwischen Friedrichsdorf und Friedberg und damit die Verlängerung der S5 bis in die Wetterauer Kreisstadt.
Platz 22 der Liste wird vom FWG-Bürgerbeauftragten Andreas Kirschner (58) eigenommen. Der Lagerist will den Bürgerinteressen auf der Kreisebene mehr Geltung verschaffen und sich ebenfalls um die Probleme der Verkehrsentwicklung kümmern.
Die 62jährige Tierärztin- und Kräuterpädagogin Beate Karschny folgt auf Platz 35. D
urch Begrünung und Beschattung von freien Flächen aller Art will sie einen Beitrag zur Minderung der heißen Sommertemperaturen leisten. Wichtig für sie sind entsiegelte Flächen als Beitrag zum Hochwasserschutz, zum Grundwassererhalt und der Schaffung von Versickerungsflächen.
Der Rodheimer `Bürgermeister´ und Ortsvorsteher Rainer Schaub (77) auf Platz 43 ist der letzte FWG-Kandidat. Der ehemalige Bankkaufmann will verhindern, dass der an der Kreisgrenze liegende Stadtteil weiter `abgehängt´ wird. Er setzt sich dafür ein, die Buslinien nach Bad Nauheim und Karben zusammenzuführen und so bald ein besseres ÖPNV-Angebot in Rodheim zu bekommen.
Die FWG ist den Freien Wählern auf Kreisebene sehr dankbar für die Berücksichtigung ihrer Bewerber auf aussichtsreichen Plätzen. Besonders freut man sich über die gute Zusammenarbeit mit dem Kreisvorsitzenden Markus Theis, die man gerne auch in Zukunft fortsetzen möchte.

„Wieder die Besten für Nieder-Rosbach“ – FWG stellt Kandidaten für den Nieder-Rosbacher Ortsbeirat vor

Die `besten für Nieder-Rosbach: Gerhard Metzger, Gustav Schütz (von links)
(Nieder-Rosbach).- Die FWG stellt ihre Kandidaten für den Nieder-Rosbacher Ortsbeirat vor: Die Liste wird angeführt von dem 78jährigen `FWG-Urgestein´ Gerhard Metzger. Der langjährige Stadtverordnete und Ortsgerichtsschöffe bewirtschaftet mit seiner Familie den Lerchensteiner Hof und war annähernd 20 Jahre Ortslandwirt. Er möchte über Maßnahmen in Wald und Feld die Grundwasserneubildung sicherstellen sowie den weiteren Ausbau des ÖPNV und die Anlage von Blühflächen voranbringen. Besonders wichtig ist ihm eine ertragreiche überparteiliche Zusammenarbeit zum Wohle aller Bürgerinnen und Bürger.
 
Auf Platz 2 folgt dIe Bürokauffrau Iris Hübner (55), die schon immer sehr stark mit der Natur verbunden war. Aus dieser tiefen Verbundenheit heraus ist es für sie ein besonderes Anliegen, dass die natürlichen Ressourcen Nieder-Rosbachs nachhaltig geschützt und für die kommenden Generationen bewahrt werden.
 
Letzter Bewerber auf Platz 3 ist der ehemalige Landwirt Gustav Schütz (86). Ihm liegt vor allem die Bewahrung der Natur rund um Nieder-Rosbach besonders am Herzen. Er fordert, unseren Kindern und Enkeln keine Betonwüste zu hinterlassen, sondern eine lebenswerte und grüne Umgebung, die sie ebenso genießen können wie wir heute.

„Strikt gegen A5-Ausbau“ – FWG präsentiert Plakate zur Verkehrsthematik

(Rosbach v. d. Höhe).- Die FWG Rosbach/Rodheim hat jüngst ihre Plakate zur Verkehrspolitik im Kommunalwahlkampf vorgestellt.

FWG-Vorsitzender Christian Lamping und Schatzmeister Gerald Harff präsentieren die Wahlplakate zur Verkehrssituation

Freie Wähler-Chef Christian Lamping erläutert, dass die FWG strikt gegen den derzeit diskutierten Ausbau der Autobahn A5 ist. Diese Maßnahme fresse Ressourcen und Geld und diene letztlich nur dem Pendlerverkehr.
Gerade die vielen Brücken, die verbreitert werden müssten, machen dies extrem teuer, über eine Milliarde € müsse für die Strecke vom Frankfurter Kreuz bis zur Abfahrt Friedberg aufgewendet werden. Die Freien Wähler fordern eine Umstrukturierung der dafür vorgesehenen Mittel in den weiteren Ausbau des ÖPNV. Die Erfahrungen aus den Vereinigten Staaten und Kanada zeigten überdeutlich, wohin ein immer stärkerer Autobahnausbau führe. Die Nachfrage nehme derart stark zu, dass man gleich den nächsten Ausbauschritt in Auftrag geben könne. Dieser verhängnisvolle Kreislauf müsse  durchbrochen werden.
Lamping wirft auch die Frage auf, was mit den ganzen zusätzlichen PKWs im Rhein-Main-Gebiet passiere, da die Stadt Frankfurt fortlaufend ihr Parkplatzangebot reduziere und die Folgen für Rosbach schon heute gravierend sind. In der Hauptverkehrszeit dauere es sehr lange, um die B455 überquerend von einem der Stadtteile in den anderen zu gelangen. Vollends unmöglich werde das, wenn die A5 unfall- oder staubedingt „„dicht“ sei, dann ist Chaos vorprogrammiert.

Stattdessen wäre es dringend geboten, dem Ausbau des Rodheimer Bahnhofs mit einem Ausweichgleis weitere Taten folgen zu lassen: Die FWG möchte hier die schnellstmögliche Umsetzung des dann möglichen generellen Halbstundentakts mit Verdichtung auf eine Viertelstunde in der Hauptverkehrszeit.

Als dringend notwendig dafür sieht Lamping eine Neuausschreibung der Verkehrsleistungen auf der Strecke Friedrichsdorf – Friedberg: „Der Betreiber „Start“ hat in den letzten Jahren `eindrucksvoll´ bewiesen, dass er nicht einmal ansatzweise in der Lage war, den bestehenden Fahrplan umsetzen. Wie soll das dann mit einem stark verdichteten Takt funktionieren?“

Mittelfristig möglich erscheine ein Ersatz der derzeitigen Dieseltriebzüge durch eine Verlängerung der S5 bis nach Friedberg. Dies wäre aus der Perspektive der Freien Wähler sehr zu begrüßen, entfiele doch dann das leidige und verspätungsanfällige Umsteigen in Friedrichsdorf.