Freie Wähler-Vorsitzender Christian Lamping kritisiert insbesondere diese mangelnde Verlässlichkeit: „Kaum ein Kunde, der einmal zum Auto gewechselt ist, kann selbst bei einem deutlich verbesserten ÖPNV-Angebot zurückgewonnen werden.“Nach der Zeit des Ersatzverkehrs sollte die Technik top überholt sowie die Überstunden und Urlaubsansprüche des engagierten Fahrpersonals abgebaut sein. Gibt es hier Managementfehler? Bei Start Taunus oder beim RMV? Wieso bekommt man diese altbekannten Probleme nicht endlich in den Griff?
Wieso kann der Ausschreibungsgewinner, unseres Wissens die DB-Regio, sich durch Beauftragung eines Subunternehmers aus der Verantwortung stehlen?
Wieso hat die Pannenserie bei Start keine Konsequenzen? Vielleicht sollte die Geschäftsführung dieser Bahntochter dem scheidenden Bahnchef folgen, so die zahlreichen Fragen der FWG.
„Für uns ist es unabdingbar, dass endlich Nägel mit Köpfen gemacht werden, und Start in die Wüste geschickt wird. Das Unternehmen habe in den letzten Jahren eines wirklich `eindrucksvoll´ bewiesen, nämlich dass nicht in der Lage ist, einen einigermaßen funktionierenden Bahnverkehr zu organisieren. Start kann es einfach nicht“, so Lampings Fazit.
Spätestens mit dem Fahrplanwechsel im Dezember müsse dieses `Trauerspiel´ ein Ende haben.