Ortsvorsteher Rainer Schaub beim Testen des Tischfußballspiels

FWG: Neues JUZ in Rodheim ist gut gelungen! –

Wiedereröffnung nach erfolgter Renovierung
(Rodheim v. d. Höhe).- Die FWG Rosbach/Rodheim nutzte die jüngst stattgefundene Wiedereröffnung des Jugendzentrums am Rodheimer Bahnhof, um sich vor Ort selbst ein Bild zu machen und zieht dabei ein positives Fazit.
Ortsvorsteher Rainer Schaub war mit von der Partie und zeigte sich angetan von den realisierten Maßnahmen. So gibt es jetzt ein Tischfußballspiel und einen Billardtisch, sowie die Möglichkeit mit Playstation und Nintendo Switch zu `zocken´. FWG-Vorsitzender Christian Lamping bedauert, dass die Sanierung deutlich länger gedauert hat als erwartet, aber das Ergebnis könne sich „eindeutig sehen lassen“.
Das JUZ ist jetzt jeweils am Dienstag und Donnerstag für Jugendliche von 11 bis 17 Jahren geöffnet.

Ehrung für Paul Groetsch – FWG, OGV und SG Rodheim stiften Bäume

(Rodheim v. d. Höhe).- Der vor einem Jahr verstorbene Paul Groetsch wird von der FWG Rosbach/Rodheim, dem Obst- und Gartenbauverein und der SG Rodheim durch gemeinsam gestiftete Bäume posthum geehrt.
Für die Freien Wähler führt Vorsitzender Christian Lamping aus, dass Groetsch wie kein anderer sinnbildlich für den von US-Präsident John F. Kennedy geprägten Satz „Fragt nicht, was euer Land für euch tun kann – fragt, was ihr für euer Land tun könnt.“ stehe. Der Verstorbene habe sich außerordentlich und auf vielfältige Weise für die FWG engagiert, ob in der Stadtverordnetenversammlung, als Fraktionsvorsitzender oder im Magistrat.
Wolfgang Schäfer vom Obst- und Gartenbauverein in Rodheim ergänzt, dass Groetsch sich jahrelang auch als aktives Mitglied im Verein eingebracht habe.
Seitens der SG Rodheim beschreibt Wolfgang Lingenau ebenfalls ein starkes Engagement: Der Geehrte sei als Übungsleiter und im Ältestenrat immer für die SG dagewesen.
Rodheims Ortsvorsteher Rainer Schaub als Initiator des Projekts verweist auf die im Park, am Bürgerhaus sowie am Schwimmbad stehenden und mit einer Plakette versehenen Bäume, die mit dem Bauhof ausgesucht und von den Mitarbeitern gepflanzt wurden. Groetsch habe sich eine derartige Erinnerung gewünscht und er selbst sei froh, an der Realisierung dieses Vorhabens mitgewirkt zu haben.
Alle drei Vereine bedanken sich bei den Mitarbeitern des Bauhofs für die aktive Unterstützung bei diesem Projekt.

Ortsvorsteher Rainer Schaub, SG-Urgestein Wolfgang Lingenau und OGV-Schatzmeister Wolfgang Schäfer vor einem der gestifteten Bäume am Schwimmbad

FWG: Defibrillatoren müssen zugänglich sein – Magistrat zum Handeln aufgefordert!

Die FWG Rosbach/Rodheim fordert den Magistrat auf, schnellstmöglich sicherzustellen, dass die im Stadtgebiet vorhandenen Defibrillatoren auch öffentlich zugänglich sind. Hintergrund der Forderung sind eigene Recherchen der Freien Wähler wie auch die dankenswerterweise von der SPD in die letzte Stadtverordnetenversammlung eingebrachte Anfrage zu den Defibrillator-Standorten in Rosbach.
In der Antwort hatte der Magistrat ausgeführt, dass nur ein einziger Standort öffentlich zugänglich ist (am Ernst-Dondorf-Haus bei der evangelischen Kirche in Ober-Rosbach). Alle anderen Geräte hängen in städtischen Gebäuden wie dem Rodheimer Bürgerhaus oder der Nieder-Rosbacher Wasserburg und sind damit nur mit viel Glück und quasi zufällig für die Öffentlichkeit erreichbar.
FWG-Chef Christian Lamping spricht hier von einem „Konstruktionsfehler“, niemand werde einen Defibrillator nutzen, von dessen Standort er nichts wisse und den er im Zweifel sowieso nicht erreichen könne. Wenn man diesen Ansatz nicht ändern will, dann kann man die Geräte auch abhängen, am Ergebnis werde sich nichts ändern.
Neben der geforderten Änderung hinsichtlich der Standorte halten die Freien Wähler auch eine Informationskampagne für die Bevölkerung für angebracht. FWG-Fachfrau Beate Karschny betont die Notwendigkeit, dass den Menschen die Angst genommen wird, erste Hilfe zu leisten. In der Realität mache man instinktiv vieles richtig, wenn man nicht gehemmt und beklommen `danebenstehe´ und nicht handele.
Karschny, die bereits selbst einen Erste Hilfe-Kurs mit Unterstützung der Freien Wähler ausgerichtet hat, begrüßt deshalb, dass die Stadt schon den ersten Schritt getan hat und aktiv geworden ist, indem sie vermehrt selbst entsprechende Kursangebote geschaffen hat.

Leider nicht öffentlich zugänglich: Defibrillator im Erste Hilfe-Raum im Rodheimer Schwimmbad