„Es fährt kein Zug nach Nirgendwo – Start kann es einfach nicht!“

(Rosbach v.d.H.) Die FWG Rosbach/Rodheim kritisiert die erneut sehr hohe Zahl von Zugausfällen zwischen Friedrichsdorf und Friedberg. Nach fünf Wochen passablem Schienenersatzverkehr mache Start als Betreiber der Linie RB16 leider dort weiter, wo man aufgehört habe. Egal ob am Wochenende oder zu den Hauptverkehrszeiten im Pendlerverkehr, es komme zu einem unvertretbar hohem Ausmaß von ausfallenden Verbindungen, die oftmals nur äußerst kurzfristig gegenüber den Kunden per Navigator-App kommuniziert würden, so dass sich niemand mehr auf ein anderes Transportmittel einstellen kann.
Freie Wähler-Vorsitzender Christian Lamping kritisiert insbesondere diese mangelnde Verlässlichkeit: „Kaum ein Kunde, der einmal zum Auto gewechselt ist, kann selbst bei einem deutlich verbesserten ÖPNV-Angebot zurückgewonnen werden.“Nach der Zeit des Ersatzverkehrs sollte die Technik top überholt sowie die Überstunden und Urlaubsansprüche des engagierten Fahrpersonals abgebaut sein. Gibt es hier Managementfehler? Bei Start Taunus oder beim RMV? Wieso bekommt man diese altbekannten Probleme nicht endlich in den Griff?
Wieso kann der Ausschreibungsgewinner, unseres Wissens die DB-Regio, sich durch Beauftragung eines Subunternehmers aus der Verantwortung stehlen?
Wieso hat die Pannenserie bei Start keine Konsequenzen? Vielleicht sollte die Geschäftsführung dieser Bahntochter dem scheidenden Bahnchef folgen, so die zahlreichen Fragen der FWG.
„Für uns ist es unabdingbar, dass endlich Nägel mit Köpfen gemacht werden, und Start in die Wüste geschickt wird. Das Unternehmen habe in den letzten Jahren eines wirklich `eindrucksvoll´ bewiesen, nämlich dass nicht in der Lage ist, einen einigermaßen funktionierenden Bahnverkehr zu organisieren. Start kann es einfach nicht“, so Lampings Fazit.
Spätestens mit dem Fahrplanwechsel im Dezember müsse dieses `Trauerspiel´ ein Ende haben.

 

Gewerbebetrieb mit LKW-Verkehr der Hauptkritikpunkt

FWG führt zahlreiche Gespräche mit Tiefgang

(Rosbach v. d. Höhe).- Weiterhin positiv ist die Bilanz der FWG Rosbach/Rodheim ihrer im Stadtgebiet unter dem Motto „Wo drückt der Schuh?“ durchgeführten Ortsbegehungen. Diesmal berichtet man über die erste Begehung in Nieder-Rosbach, zu der man auch Ortsvorsteher Dr. Phiipp Gerlach begrüßen konnte. Kritikpunkt der Teilnehmer war dabei vor allem ein in der Ortsmitte befindlicher Gewerbebetrieb, dessen zahlreiche Zulieferfahrten durch LKWs stark diskutiert wurden. Betroffene Bürger dokumentierten Beschädigungen an Dachrinnen und Gebäuden, die durch entsprechende Fahrten verursacht wurden.

Aktiver Bürgerdialog mit der FWG in Nieder-Rosbach

Aktiver Bürgerdialog mit der FWG in Nieder-Rosbach


Ortsvorsteher Dr. Gerlach berichtete in diesem Zusammenhang, dass der Ortsbeirat das Thema schon auf der Agenda habe. Er hoffe, hier bald zu einer für alle Beteiligten tragfähigen Lösung zu kommen.
Beim anschließenden Rundgang durch die Nieder-Rosbacher Altortslage konnte die Gruppe auch anschaulich nachvollziehen, dass zu schnell gefahren wird. Ein Bürger kritisierte, dass die Stadt zu wenige Kontrolle durchführe, um dieser Problemlage gerecht zu werden. „Die Straßen hier sind viel zu eng, um als Rennstrecke genutzt zu werden“, brachte es ein weiterer Anlieger auf den Punkt.
An der Wasserburg, wo der Rundgang endete, beschwerte sich eine Anwohnerin über Lärmbelästigungen durch Jugendliche und den sommerlichen Open-Air-Betrieb, was beides eine enorme Beeinträchtigung darstelle. Dr. Gerlach sagte auch hier zu, das Problem bei einer Ortsbeiratssitzung zu besprechen.

FWG wieder in Ober-Rosbach unterwegs

`Wo drückt der Schuh?´ zum sechsten

(Rosbach v. d. Höhe).- `Wo drückt der Schuh?´ fragt die FWG Rosbach/Rodheim wieder die Ober-Rosbacher. Am Samstag, den 9. August geht es um 14:00 Uhr am Parkplatz vor dem Ober-Rosbacher Friedhof los, nach ca. einer Stunde soll es am Teichgelände eine Aussprache geben.
Die Interessen und Belange der Bürger werden dabei wieder im Mittelpunkt stehen, da die Teilnehmer die Ziele der Begehung festlegen können, um Lob oder Kritik bei den Freien Wählern unterbringen zu können.